Parnassus Griechischer Bergtee (Sideritis Raeseri Boiss)

€4.00
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Der Name "Sideritis" (Eisenwurz) leitet sich vom griechischen Wort für Eisen, σίδηρος (SEE-thee-ros), ab, denn Sideritis galt in der Antike als hervorragendes "Heilmittel gegen Verletzungen durch Eisenwaffen", d. h. gegen Kriegsverletzungen. Dioskurides empfiehlt den Soldaten den Kräutertee "Bergtee" als verjüngendes und regenerierendes Mittel, damit sie schneller und besser heilen. Auf Kreta, unter der venezianischen Herrschaft, erhielt die Sideritis einen anderen Namen, der bis heute auf der Insel und in der ganzen Welt beliebt ist: Malotira. Dieser Name leitet sich aus dem Italienischen ab: male bedeutet Leiden/Krankheit, tirare bedeutet ziehen, herausziehen. Malotira zieht die Krankheit heraus.

Allein in Griechenland sind 17 verschiedene Arten heimisch, die extrem duften und sehr ertragreich sind: Sideritis athoa (wächst auf dem Berg Athos), Sideritis clandestina (wächst auf den besonders rauen Bergen Helmos und Taygetos auf dem Peloponnes), Sideritis scardica (auf dem Olymp), Sideritis raeseri (auf dem Parnass), Sideritis syriaca(auf den Bergen Kretas, bekannt als malotira, ausgesprochen mah-loh-TEER-rah) undSideritieseuboea (auf den Bergen der Insel Euböa). Von diesen wird nur eine Art kultiviert, die Sideritis raeseri... die anderen sind alle wild.


Traditionell wird sie zur Förderung der Verdauung, zur Stimulierung des Kreislaufsystems und zur Unterstützung des Körpers bei Erkältungen und Husten verwendet.
Die moderne Wissenschaft belegt, dass der Tee zur Vorbeugung von Osteoporose beiträgt und dass er auch zur Vorbeugung von Erkältungen, Grippe und Allergien eingesetzt wird. Gegenwärtig wird eine Reihe von Forschungsarbeiten über mögliche Wirkungen durchgeführt, die die Wiederaufnahme von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin verhindern, was darauf hindeutet, dass Sideritis scardia für die psychische Gesundheit, insbesondere ADHS, von Bedeutung sein könnte.
Der Bergtee enthält große Mengen an Flavanoiden, Antioxidantien, Gerbstoffen, Eisen, Kobalt, Zink, Kalium, Magnesium, Natrium und ätherischen Ölen.

Empfohlene Dosierung1-3
Teelöffel loser Tee (oder 3 g bis zu 3 Mal) täglich. Wenn mehr als eine Kräutermischung gleichzeitig konsumiert wird, sollte die Teemenge entsprechend reduziert werden.
Wenn Kräuter über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, empfiehlt es sich, eine Kräutermischung im Verhältnis 3:1 zu konsumieren. Wenn Sie sich z. B. für eine 3-wöchige Einnahme entscheiden, machen Sie eine einwöchige Pause, bei einer 30-tägigen Einnahme eine 10-tägige Pause, usw. Dies gilt nicht für Kräuter und Früchte, die eine abführende Wirkung haben.

Hinweise
◉ Kräuter und pflanzliche Stoffe sollten in luftdichten Glasbehältern an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort aufbewahrt werden, um ihren Geschmack und ihre Eigenschaften zu erhalten.
Bevor Sie ein neues pflanzliches Heilmittel oder eine Ergänzung zu Ihrer täglichen Routine hinzufügen, sollten Sie einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren.

Anleitung zum Aufbrühen von Kräutertee

  1. Erhitzen Sie das Wasser gerade so weit, dass es zu kochen beginnt.
  2. Geben Sie 1 Teelöffel losen Tee in ein Tee-Ei oder Teebeutel für 180 ml - 240 ml Wasser.
  3. Gießen Sie das kochende Wasser über den Tee, decken Sie Ihre Tasse ab und lassen Sie den Tee 7-10 Minuten oder länger ziehen.
  4. Fügen Sie Honig oder Stevia zum Süßen hinzu, falls gewünscht.

Befolgen Siediese zusätzlichen Schritte, um die perfekte Tasse Tee zuzubereiten!

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